EuraStudy
Notizen/Mathematik/Analysis — Differentialrechnung
DE · Abitur

Analysis — Differentialrechnung

Die Differentialrechnung beantwortet eine Frage, die vor ihr niemand präzise stellen konnte: Wie schnell ändert sich etwas in EINEM Augenblick? Aus dieser Idee — dem Grenzwert von Sekantensteigungen — folgen Monotonie, Extrema, Wendepunkte und jede Optimierungsaufgabe. Die KMK verlangt ausdrücklich, die Ableitung als lokale Änderungsrate zu deuten und den Ableitungsgraphen aus dem Funktionsgraphen zu entwickeln (L4).

6 Abschnitte·~18 Min Lesezeit·4 Kompetenzen·Stand 05/2026

T·0333 / 10
Prüfungsprofil
K1 · Mathematisch argumentierenK2 · Probleme mathematisch lösenK4 · Mathematische Darstellungen verwendenK5 · Mit symbolischen, formalen und technischen Elementen der Mathematik umgehen
Operatoren:berechnenbestimmenuntersuchenbegründennachweiseninterpretieren

grundlegendes Niveau

gA: die Ableitung als lokale Änderungsrate deuten, Änderungsraten funktional beschreiben, die Funktionen der Sekundarstufe I mit Faktor- und Summenregel sowie der Produktregel ableiten, die Ableitung zur Bestimmung von Monotonie und Extrema nutzen und den Ableitungsgraphen aus dem Funktionsgraphen entwickeln.

erhöhtes Niveau

eA: zusätzlich die Ableitung über die Approximation durch lineare Funktionen deuten und die Kettenregel zum Ableiten verwenden.

Tiefe

Lesetiefe: Vertiefung

Schrift

Schriftgröße: Standard · Zeilenabstand: Kompakt

Medien immer laden: aus

Inhalt · 6 Abschnitte▾
  1. Analysis — Differentialrechnung
    • 01Grenzwerte, Stetigkeit und Asymptoten◐
    • 02Ableitungsbegriff und Differenzenquotient○
    • 03Ableitungsregeln und Standardableitungen◐
    • 04Kurvendiskussion — Extrema und Wendepunkte◐
    • 05Tangenten, Normalen und lineare Approximation◐
    • 06Extremwert- und Optimierungsaufgaben●

6 Abschnitte · 30 Merksätze · 7 Formeln · 30 Fehlerwarnungen

§ 01
§ 01

Grenzwerte, Stetigkeit und Asymptoten#

~3 Min Lesezeit●●○StandardLPL1LPL4

Stetigkeit, behebbare Lücke und Sprungstelle

stetig behebbare Lücke Sprungstelle
Abb. 1Links eine stetige Kurve, in der Mitte eine behebbare Lücke (Grenzwert existiert), rechts eine Sprungstelle (links- und rechtsseitiger Grenzwert verschieden).

Kernpunkte

Der Grenzwert beschreibt, welchem Wert sich eine Funktion annähert, wenn xxx gegen eine Stelle strebt — ohne dass die Funktion diesen Wert annehmen muss oder dort überhaupt definiert sein muss. Genau diese Trennung von „Annäherung" und „Wert an der Stelle" ist der Kern des Begriffs und die Grundlage der gesamten Analysis.
Zu unterscheiden sind EINSEITIGE Grenzwerte: der linksseitige für x→x0−x \to x_0^-x→x0−​ und der rechtsseitige für x→x0+x \to x_0^+x→x0+​. Der Grenzwert existiert genau dann, wenn beide existieren UND übereinstimmen. Bei Sprungstellen fallen sie auseinander — dann gibt es keinen Grenzwert, auch wenn beide einseitigen Werte endlich sind.
STETIG heißt eine Funktion an einer Stelle, wenn drei Bedingungen zugleich gelten: Sie ist dort definiert, der Grenzwert existiert, und beide stimmen überein. Anschaulich lässt sich der Graph ohne Absetzen zeichnen. Die drei Bedingungen einzeln zu prüfen ist die erwartete Vorgehensweise, denn jede kann für sich verletzt sein.
Für das Verhalten im Unendlichen entscheidet bei rationalen Funktionen der GRADVERGLEICH: Ist der Zählergrad kleiner, so ist y=0y = 0y=0 waagerechte Asymptote; sind die Grade gleich, so ist es der Quotient der Leitkoeffizienten; ist der Zählergrad um genau eins größer, entsteht eine SCHIEFE Asymptote, die man durch Polynomdivision gewinnt.
An Nullstellen des Nenners ist zu unterscheiden, was wirklich vorliegt. Kürzt sich der Faktor heraus, ist die Stelle behebbar — es entsteht nur ein Loch im Graphen. Bleibt der Nenner nach dem Kürzen null, während der Zähler es nicht ist, liegt eine POLSTELLE mit senkrechter Asymptote vor. Ob der Graph dort das Vorzeichen wechselt, entscheidet die Vielfachheit: ungerade ⇒ Wechsel, gerade ⇒ kein Wechsel.
Beim Grenzwertrechnen führen zwei Techniken fast immer zum Ziel: das Ausklammern der höchsten Potenz (für x→±∞x\to\pm\inftyx→±∞) und das Faktorisieren mit anschließendem Kürzen (für unbestimmte Ausdrücke der Form 0/00/00/0). Ein Term 0/00/00/0 ist keine Antwort, sondern die Aufforderung weiterzurechnen.

Vokabeln

→ Kartei
  • der GrenzwertWert, dem sich die Funktion annähert
  • stetigdefiniert, Grenzwert existiert, beide gleich
  • die PolstelleDefinitionslücke mit senkrechter Asymptote
  • die behebbare LückeLücke, die sich durch Kürzen schließen lässt
  • die AsymptoteGerade, der sich der Graph beliebig nähert

Grenzwertsätze und Verhalten gebrochenrationaler Funktionen im Unendlichen

lim⁡x→a(f(x)±g(x))=lim⁡x→af(x)±lim⁡x→ag(x),lim⁡x→±∞anxn+…bmxm+…={±∞n>manbmn=m0n<m\lim_{x\to a}\bigl(f(x)\pm g(x)\bigr)=\lim_{x\to a} f(x)\pm \lim_{x\to a} g(x),\qquad \lim_{x\to\pm\infty}\frac{a_{n}x^{n}+\dots}{b_{m}x^{m}+\dots}=\begin{cases}\pm\infty & n>m\\[2pt]\tfrac{a_{n}}{b_{m}} & n=m\\[2pt]0 & n<m\end{cases}x→alim​(f(x)±g(x))=x→alim​f(x)±x→alim​g(x),x→±∞lim​bm​xm+…an​xn+…​=⎩⎨⎧​±∞bm​an​​0​n>mn=mn<m​

Für x→±∞x\to\pm\inftyx→±∞ entscheidet der Gradvergleich von Zähler und Nenner über waagrechte oder schiefe Asymptoten.

Der Start lädt die Simulation von PhET (University of Colorado).Bei PhET öffnen ↗
Musterlösung

Grenzwert und Stetigkeit an einer Definitionslücke

Untersuchen Sie f(x)=x2−4x−2f(x)=\dfrac{x^{2}-4}{x-2}f(x)=x−2x2−4​ an der Stelle x0=2x_{0}=2x0​=2 auf Grenzwert und stetige Fortsetzbarkeit.

  1. Schritt 1 — Definitionslücke erkennen

    Der Nenner verschwindet bei x=2x=2x=2; dort ist fff zunächst nicht definiert (Definitionslücke).

  2. Schritt 2 — Term kürzen

    Faktorisieren: x2−4=(x−2)(x+2)x^{2}-4=(x-2)(x+2)x2−4=(x−2)(x+2), also f(x)=(x−2)(x+2)x−2=x+2f(x)=\dfrac{(x-2)(x+2)}{x-2}=x+2f(x)=x−2(x−2)(x+2)​=x+2 für x≠2x\neq 2x=2.

    f(x)=(x−2)(x+2)x−2=x+2  (x≠2)f(x)=\frac{(x-2)(x+2)}{x-2}=x+2\;(x\neq 2)f(x)=x−2(x−2)(x+2)​=x+2(x=2)
  3. Schritt 3 — Grenzwert bilden

    Der Grenzwert existiert: lim⁡x→2f(x)=lim⁡x→2(x+2)=4\lim_{x\to 2} f(x)=\lim_{x\to 2}(x+2)=4limx→2​f(x)=limx→2​(x+2)=4 (links- und rechtsseitig gleich).

  4. Schritt 4 — Stetig fortsetzen

    Da der Grenzwert endlich ist, liegt eine (behebbare) Lücke vor; mit f(2):=4f(2):=4f(2):=4 ist fff stetig fortsetzbar.

Ergebnis: Es liegt eine behebbare Definitionslücke vor: lim⁡x→2f(x)=4\lim_{x\to 2} f(x)=4limx→2​f(x)=4; mit f(2)=4f(2)=4f(2)=4 wird fff stetig.

Abiturfokus

  • Prüfen Sie Stetigkeit anhand ALLER drei Bedingungen einzeln — definiert, Grenzwert existiert, beide gleich.
  • Unterscheiden Sie behebbare Lücke und Polstelle, indem Sie den Bruch zuerst faktorisieren und kürzen.
  • Bestimmen Sie waagerechte Asymptoten über den Gradvergleich, schiefe über Polynomdivision.
  • Behandeln Sie 0/00/00/0 als Aufforderung zum Faktorisieren, nie als Ergebnis.
  • Geben Sie bei Polstellen das Verhalten links und rechts getrennt an; die Vielfachheit entscheidet über den Vorzeichenwechsel.

Typische Fehler

  • Aus der Existenz beider einseitiger Grenzwerte auf Stetigkeit geschlossen, obwohl sie verschieden sind.
  • Polstelle und behebbare Lücke verwechselt, weil vor dem Kürzen geurteilt wurde.
  • 0/00/00/0 als Grenzwert angegeben.
  • Die schiefe Asymptote übersehen, weil nur auf waagerechte geprüft wurde.
  • Beim Ausklammern der höchsten Potenz nur den Zähler behandelt.

LK-Vertiefung

eA-Vertiefung: Bestimmen Sie die schiefe Asymptote von h(x)=x3+2xx2−1h(x) = \dfrac{x^3 + 2x}{x^2 - 1}h(x)=x2−1x3+2x​ durch Polynomdivision und begründen Sie, warum der Restterm für x→±∞x\to\pm\inftyx→±∞ verschwindet. Erläutern Sie, was das für die Lage des Graphen relativ zur Asymptote bedeutet.

§ 01

Aktive Wiederholung

Untersuchen Sie f(x)=x2−4x−2f(x) = \dfrac{x^2 - 4}{x - 2}f(x)=x−2x2−4​ auf Definitionslücken, Stetigkeit und Grenzwerte. Bestimmen Sie außerdem für g(x)=2x2+1x2−1g(x) = \dfrac{2x^2 + 1}{x^2 - 1}g(x)=x2−12x2+1​ alle Asymptoten und das Verhalten an den Polstellen.

Passende Aufgaben üben54 Fragen zum Thema→

Aktiv abrufen

Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.

Quellen: Bildungsstandards im Fach Mathematik für die Allgemeine Hochschulreife (2012), Leitidee L4 (Kultusministerkonferenz)

§ 02
§ 02

Ableitungsbegriff und Differenzenquotient#

~3 Min Lesezeit●○○BasisLPL4LPL2

Kernpunkte

Die MITTLERE Änderungsrate über ein Intervall ist der Differenzenquotient f(x0+h)−f(x0)h\dfrac{f(x_0+h) - f(x_0)}{h}hf(x0​+h)−f(x0​)​ — geometrisch die Steigung der Sekante durch zwei Punkte des Graphen. Sie beantwortet die Frage nach der durchschnittlichen Veränderung, sagt aber nichts über einen einzelnen Augenblick.
Lässt man das Intervall schrumpfen, wandert der zweite Punkt auf den ersten zu, und die Sekante geht in die TANGENTE über. Der Grenzwert f′(x0)=lim⁡h→0f(x0+h)−f(x0)hf'(x_0) = \lim_{h\to 0}\dfrac{f(x_0+h) - f(x_0)}{h}f′(x0​)=limh→0​hf(x0​+h)−f(x0​)​ heißt Ableitung — sie ist die lokale Änderungsrate und zugleich die Tangentensteigung an dieser Stelle (siehe ). Beide Deutungen sind gleichwertig und werden je nach Aufgabe gebraucht.

Differentialquotient — Grenzwert der Sekantensteigung

Differentialquotient — Grenzwert der SekantensteigungSchaubild von f(x) = x², Nullstellen bei x = 0, Tiefpunkt bei (0, 0), y-Achsenabschnitt bei y = 0, im Bereich x von -0.5 bis 3−0.50.511.522.53246810P(x₀, f(x₀))Q(x₀+h, f(x₀+h))TangenteSekantef(x) = x²yx
Abb. 2Sekante durch P(x₀|f(x₀)) und Q(x₀+h|f(x₀+h)) konvergiert für h → 0 gegen die Tangente.
Abb. 2 ↓
Bemerkenswert ist, dass der Grenzwert überhaupt existiert: Zähler und Nenner streben beide gegen null, sodass der Quotient zunächst unbestimmt ist. Erst das Kürzen von hhh — nach dem Ausmultiplizieren des Zählers — macht den Grenzübergang möglich. Genau dieses Kürzen ist der bepunktete Kern jeder Herleitung „mit dem Differenzenquotienten".
Die Ableitung an einer Stelle ist eine ZAHL, die Ableitungsfunktion f′f'f′ dagegen ordnet jeder Stelle diese Zahl zu. Diese Unterscheidung ist prüfungsrelevant: f′(2)f'(2)f′(2) ist die Steigung an einer Stelle, f′(x)f'(x)f′(x) die Funktion, mit der man weiterrechnet — etwa um Nullstellen zu suchen.
Im SACHKONTEXT trägt die Ableitung stets eine eigene Einheit, nämlich Einheit des Funktionswerts geteilt durch Einheit der Variablen. Ist s(t)s(t)s(t) ein Weg in Metern und ttt die Zeit in Sekunden, so ist s′(t)s'(t)s′(t) eine Geschwindigkeit in m/s. Diese Einheitenangabe gehört in jede Deutung und wird eigens bewertet.
Nicht jede stetige Funktion ist differenzierbar. An einer Knickstelle wie bei f(x)=∣x∣f(x) = |x|f(x)=∣x∣ liefern linksseitiger und rechtsseitiger Grenzwert des Differenzenquotienten verschiedene Werte — es gibt keine eindeutige Tangente. Differenzierbarkeit ist damit die stärkere Forderung: Sie folgt aus Stetigkeit nicht, setzt sie aber voraus.

Vokabeln

→ Kartei
  • der Differenzenquotientmittlere Änderungsrate; Sekantensteigung
  • der DifferentialquotientGrenzwert des Differenzenquotienten; Ableitung
  • die lokale ÄnderungsrateÄnderung in einem Augenblick
  • die TangenteGerade, die den Graphen an einer Stelle berührt
  • differenzierbarAbleitung existiertstärker als stetig

Ableitung als Grenzwert des Differenzenquotienten

f′(x0)=lim⁡h→0f(x0+h)−f(x0)hf'(x_{0}) = \lim_{h\to 0} \dfrac{f(x_{0}+h) - f(x_{0})}{h}f′(x0​)=h→0lim​hf(x0​+h)−f(x0​)​
Der Start lädt die Simulation von PhET (University of Colorado).Bei PhET öffnen ↗
Wiedergabe lädt Inhalte von YouTube (Google).Auf YouTube öffnen ↗

Abiturfokus

  • Führen Sie bei „mit dem Differenzenquotienten" die Herleitung vollständig aus: Zähler ausmultiplizieren, hhh kürzen, Grenzübergang.
  • Unterscheiden Sie mittlere (Sekante, Intervall) und lokale (Tangente, Stelle) Änderungsrate ausdrücklich.
  • Geben Sie im Sachkontext IMMER die Einheit der Ableitung an — Funktionswert-Einheit je Variablen-Einheit.
  • Trennen Sie f′(x0)f'(x_0)f′(x0​) als Zahl von f′(x)f'(x)f′(x) als Funktion.
  • „Begründen" Sie Nicht-Differenzierbarkeit an Knickstellen über die verschiedenen einseitigen Grenzwerte.

Typische Fehler

  • Im Differenzenquotienten hhh nicht gekürzt und dann h=0h = 0h=0 eingesetzt.
  • Mittlere und lokale Änderungsrate verwechselt.
  • Die Einheit der Ableitung im Sachkontext weggelassen.
  • Angenommen, jede stetige Funktion sei differenzierbar; ∣x∣|x|∣x∣ widerlegt das.
  • f′(x0)f'(x_0)f′(x0​) als Funktion behandelt und mit xxx weitergerechnet.

LK-Vertiefung

eA-Vertiefung: Deuten Sie die Ableitung als APPROXIMATION durch eine lineare Funktion, indem Sie f(x0+h)≈f(x0)+f′(x0) hf(x_0 + h) \approx f(x_0) + f'(x_0)\,hf(x0​+h)≈f(x0​)+f′(x0​)h begründen. Schätzen Sie damit 4,1\sqrt{4{,}1}4,1​ ohne Rechner ab und vergleichen Sie mit dem genauen Wert.

§ 02

Aktive Wiederholung

Bestimmen Sie die Ableitung von f(x)=x2f(x) = x^2f(x)=x2 an der Stelle x0=3x_0 = 3x0​=3 mithilfe des Differenzenquotienten und geben Sie jeden Schritt an. Deuten Sie das Ergebnis geometrisch und formulieren Sie, was es bedeutete, wenn fff einen in Metern gemessenen Weg über der Zeit in Sekunden beschriebe.

Passende Aufgaben üben54 Fragen zum Thema→

Aktiv abrufen

Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.

Quellen: Bildungsstandards im Fach Mathematik für die Allgemeine Hochschulreife (2012), Leitidee L4 (Kultusministerkonferenz)

§ 03
§ 03

Ableitungsregeln und Standardableitungen#

~3 Min Lesezeit●●○StandardLPL4LPK5

Ableitungsregeln im Überblick

Ableitungsregeln im ÜberblickTabelle mit 3 Spalten und 7 Zeilen, Daten: Regel · Formel · Beispiel; Potenzregel · (xⁿ)′ = n·xⁿ⁻¹ · (x⁵)′ = 5x⁴; Faktorregel · (c·f)′ = c·f′ · (3x²)′ = 6x; Summenregel · (f + g)′ = f′ + g′ · Gliedweise ableiten; Produktregel · (u·v)′ = u′·v + u·v′ · (x²·sin x)′ = 2x·sin x + x²·cos x; Quotientenregel · (u/v)′ = (u′v − uv′)/v² · Reihenfolge im Zähler beachten; Kettenregel · (f(g(x)))′ = f′(g(x))·g′(x) · (e^(2x))′ = 2·e^(2x); Grundableitungen · sin′ = cos · cos′ = −sin · (eˣ)′ = eˣ · (ln x)′ = 1/x · Das Minuszeichen bei cos wird oft vergessenRegelFormelBeispielPotenzregel(xⁿ)′ = n·xⁿ⁻¹(x⁵)′ = 5x⁴Faktorregel(c·f)′ = c·f′(3x²)′ = 6xSummenregel(f + g)′ = f′ + g′Gliedweise ableitenProduktregel(u·v)′ = u′·v + u·v′(x²·sin x)′ = 2x·sin x +x²·cos xQuotientenregel(u/v)′ = (u′v − uv′)/v²Reihenfolge im ZählerbeachtenKettenregel(f(g(x)))′ = f′(g(x))·g′(x)(e(2x))′ = 2·e(2x)Grundableitungensin′ = cos · cos′ = −sin ·(eˣ)′ = eˣ · (ln x)′ = 1/xDas Minuszeichen bei coswird oft vergessen
Abb. 3Vor jeder Ableitung steht die Frage nach dem BAU des Terms: Summe, Produkt, Quotient oder Verkettung? Die Regel folgt daraus.

Kernpunkte

Der Differenzenquotient ist als Rechenweg zu mühsam, um ihn für jede Funktion zu durchlaufen. Die Ableitungsregeln ersetzen ihn: Sie werden einmal über den Grenzwert bewiesen und danach nur noch angewandt. Prüfungsrelevant ist beides — die Herleitung an einem einfachen Beispiel und die sichere Anwendung.
Faktor- und Summenregel sind unproblematisch: Konstante Faktoren bleiben erhalten, Summen werden gliedweise abgeleitet. Die Potenzregel (xn)′=n xn−1\left(x^n\right)' = n\,x^{n-1}(xn)′=nxn−1 gilt für alle reellen Exponenten und deckt damit auch Wurzeln und Kehrwerte ab, wenn man sie zuvor als Potenz schreibt — x=x1/2\sqrt{x} = x^{1/2}x​=x1/2, 1/x3=x−31/x^3 = x^{-3}1/x3=x−3.
Die PRODUKTREGEL (u v)′=u′v+u v′(u\,v)' = u'v + u\,v'(uv)′=u′v+uv′ ist die erste, bei der die naheliegende Vermutung falsch ist: Die Ableitung eines Produkts ist NICHT das Produkt der Ableitungen. Wer das prüfen will, leite x⋅xx\cdot xx⋅x auf beide Weisen ab — richtig ergibt sich 2x2x2x, falsch 111.
Die KETTENREGEL (f(g(x)))′=f′(g(x))⋅g′(x)(f(g(x)))' = f'(g(x))\cdot g'(x)(f(g(x)))′=f′(g(x))⋅g′(x) behandelt Verkettungen und ist der eA-Bestandteil dieses Abschnitts. Der Merksatz „äußere Ableitung mal innere Ableitung" trägt weit, verlangt aber, zuerst sauber zu bestimmen, WAS die äußere und was die innere Funktion ist. Der vergessene Faktor der inneren Ableitung ist der häufigste Fehler der ganzen Differentialrechnung.
Die Quotientenregel (uv)′=u′v−u v′v2\left(\dfrac{u}{v}\right)' = \dfrac{u'v - u\,v'}{v^2}(vu​)′=v2u′v−uv′​ ist im Zähler NICHT symmetrisch — die Reihenfolge entscheidet über das Vorzeichen. Wer sie sich schwer merkt, kann den Quotienten als Produkt u⋅v−1u\cdot v^{-1}u⋅v−1 schreiben und Produkt- mit Kettenregel kombinieren; das führt auf dasselbe Ergebnis.
Zwei Standardableitungen sind auswendig zu beherrschen und werden ständig gebraucht: (ex)′=ex\left(e^x\right)' = e^x(ex)′=ex — die Funktion, die ihre eigene Ableitung ist — und (ln⁡x)′=1/x\left(\ln x\right)' = 1/x(lnx)′=1/x. Aus ihnen folgen mit der Kettenregel alle Ableitungen der Exponential- und Logarithmusfunktionen zu beliebiger Basis.

Vokabeln

→ Kartei
  • die Potenzregel$(x^n)' = n x^{n-1}$; gilt für alle reellen $n$
  • die Produktregel$(uv)' = u'v + uv'$
  • die Kettenregeläußere mal innere Ableitung
  • die Quotientenregel$\frac{u'v - uv'}{v^2}$Zähler nicht symmetrisch
  • die innere Funktiondie zuerst wirkende Funktion einer Verkettung

Faktor-, Summen-, Produkt-, Quotienten- und Kettenregel

(c f)′=c f′,(f+g)′=f′+g′,(f g)′=f′g+fg′,(fg)′=f′g−fg′g2,(f∘g)′(x)=f′(g(x))⋅g′(x)(c\,f)' = c\,f',\quad (f+g)' = f' + g',\quad (f\,g)' = f'g + fg',\quad \left(\tfrac{f}{g}\right)' = \tfrac{f'g - fg'}{g^{2}},\quad (f\circ g)'(x) = f'(g(x))\cdot g'(x)(cf)′=cf′,(f+g)′=f′+g′,(fg)′=f′g+fg′,(gf​)′=g2f′g−fg′​,(f∘g)′(x)=f′(g(x))⋅g′(x)

Ableitungen elementarer Funktionen

(xn)′=n xn−1,(ex)′=ex,(ln⁡x)′=1x,(sin⁡x)′=cos⁡x,(cos⁡x)′=−sin⁡x(x^{n})' = n\,x^{n-1},\quad (\mathrm{e}^{x})' = \mathrm{e}^{x},\quad (\ln x)' = \tfrac{1}{x},\quad (\sin x)' = \cos x,\quad (\cos x)' = -\sin x(xn)′=nxn−1,(ex)′=ex,(lnx)′=x1​,(sinx)′=cosx,(cosx)′=−sinx
Wiedergabe lädt Inhalte von YouTube (Google).Auf YouTube öffnen ↗
Der Start lädt die Simulation von PhET (University of Colorado).Bei PhET öffnen ↗

Abiturfokus

  • Schreiben Sie Wurzeln und Kehrwerte VOR dem Ableiten als Potenzen; dann genügt die Potenzregel.
  • Bestimmen Sie bei der Kettenregel zuerst äußere und innere Funktion ausdrücklich und vergessen Sie die innere Ableitung nicht.
  • Achten Sie in der Quotientenregel auf die Reihenfolge im Zähler — sie ist nicht symmetrisch.
  • Prüfen Sie zusammengesetzte Ableitungen an einer Stelle numerisch gegen den Differenzenquotienten mit kleinem hhh.
  • Vereinfachen Sie das Ergebnis; unaufgelöste Klammern und ungekürzte Brüche kosten Darstellungspunkte.

Typische Fehler

  • (u v)′=u′ v′(u\,v)' = u'\,v'(uv)′=u′v′ gerechnet.
  • Bei der Kettenregel die innere Ableitung vergessen.
  • In der Quotientenregel Zähler und Nenner der Differenz vertauscht.
  • Bei x\sqrt{x}x​ die Potenzregel nicht angewandt, weil die Potenzschreibweise fehlte.
  • (e2x)′=e2x\left(e^{2x}\right)' = e^{2x}(e2x)′=e2x gerechnet statt 2e2x2e^{2x}2e2x — genau der fehlende innere Faktor.

LK-Vertiefung

eA-Vertiefung: Leiten Sie die Produktregel aus dem Differenzenquotienten her, indem Sie im Zähler den Term u(x+h)v(x)u(x+h)v(x)u(x+h)v(x) addieren und subtrahieren. Erläutern Sie, warum dieser Kunstgriff die Zerlegung in zwei Grenzwerte ermöglicht.

§ 03

Aktive Wiederholung

Bilden Sie die Ableitungen von f(x)=(3x2+1)⋅exf(x) = (3x^2 + 1)\cdot e^{x}f(x)=(3x2+1)⋅ex, g(x)=2x+5g(x) = \sqrt{2x + 5}g(x)=2x+5​ und h(x)=x2x−1h(x) = \dfrac{x^2}{x-1}h(x)=x−1x2​. Benennen Sie jeweils die verwendete Regel und vereinfachen Sie das Ergebnis.

Passende Aufgaben üben54 Fragen zum Thema→

Aktiv abrufen

Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.

Quellen: Bildungsstandards im Fach Mathematik für die Allgemeine Hochschulreife (2012), Leitidee L4 (Kultusministerkonferenz)

§ 04
§ 04

Kurvendiskussion — Extrema und Wendepunkte#

~3 Min Lesezeit●●○StandardLPL4LPK1

Kurvendiskussion — der vollständige Ablauf

Kurvendiskussion — der vollständige AblaufTabelle mit 3 Spalten und 8 Zeilen, Daten: Schritt · Was zu bestimmen ist · Bedingung; 1 Definitionsmenge · Zulässige x-Werte · Nenner ≠ 0, Radikand ≥ 0; 2 Symmetrie · Achsen- oder Punktsymmetrie · f(−x) = f(x) bzw. f(−x) = −f(x); 3 Schnittpunkte · Mit x- und y-Achse · f(x) = 0 und f(0); 4 Verhalten im Unendlichen · Grenzwerte, Asymptoten · lim für x → ±∞ und an Polstellen; 5 Extrempunkte · Hoch- und Tiefpunkte · f′(x) = 0 UND Vorzeichenwechsel bzw. f″(x) ≠ 0; 6 Wendepunkte · Krümmungswechsel · f″(x) = 0 UND f‴(x) ≠ 0; 7 Monotonie und Krümmung · Intervalle angeben · Vorzeichen von f′ bzw. f″; 8 Skizze · Alle Ergebnisse eintragen · Die Probe: Passt der Graph zu allen Werten?SchrittWas zu bestimmen istBedingung1 DefinitionsmengeZulässige x-WerteNenner ≠ 0, Radikand ≥ 02 SymmetrieAchsen- oder Punktsymmetrief(−x) = f(x) bzw. f(−x) = −f(x)3 SchnittpunkteMit x- und y-Achsef(x) = 0 und f(0)4 Verhalten im UnendlichenGrenzwerte, Asymptotenlim für x → ±∞ und anPolstellen5 ExtrempunkteHoch- und Tiefpunktef′(x) = 0 UNDVorzeichenwechsel bzw. f″(x)≠ 06 WendepunkteKrümmungswechself″(x) = 0 UND f‴(x) ≠ 07 Monotonie und KrümmungIntervalle angebenVorzeichen von f′ bzw. f″8 SkizzeAlle Ergebnisse eintragenDie Probe: Passt der Graphzu allen Werten?
Abb. 4Die Reihenfolge ist nicht beliebig: Jeder Schritt braucht Ergebnisse des vorigen. Wer bei den Extrema beginnt, muss die Definitionsmenge später nachreichen.

Kernpunkte

Die Kurvendiskussion ist kein Selbstzweck, sondern das systematische Auslesen aller Eigenschaften einer Funktion aus ihren Ableitungen. Das VORZEICHEN von f′f'f′ steuert die Monotonie: Wo f′>0f' > 0f′>0 ist, steigt fff streng monoton, wo f′<0f' < 0f′<0 ist, fällt sie. Die Ableitung übersetzt damit eine Aussage über Steigungen in eine über den Kurvenverlauf.
An Extremstellen wechselt die Monotonie, also hat f′f'f′ dort eine Nullstelle MIT Vorzeichenwechsel. Die Bedingung f′(x0)=0f'(x_0) = 0f′(x0​)=0 ist demnach nur NOTWENDIG — sie allein genügt nicht, wie f(x)=x3f(x) = x^3f(x)=x3 bei x0=0x_0 = 0x0​=0 zeigt: Dort ist die Ableitung null, aber es liegt ein Sattelpunkt vor, kein Extremum.
Hinreichend ist entweder das VORZEICHENWECHSELKRITERIUM — Wechsel von +++ nach −-− ergibt ein Maximum, von −-− nach +++ ein Minimum — oder die zweite Ableitung: f′′(x0)<0f''(x_0) < 0f′′(x0​)<0 bedeutet Maximum, f′′(x0)>0f''(x_0) > 0f′′(x0​)>0 Minimum. Bei f′′(x0)=0f''(x_0) = 0f′′(x0​)=0 versagt das zweite Kriterium und man MUSS auf den Vorzeichenwechsel zurückgreifen.
Die zweite Ableitung beschreibt die KRÜMMUNG: f′′>0f'' > 0f′′>0 bedeutet Linkskrümmung (der Graph ist konvex, „nach oben geöffnet"), f′′<0f'' < 0f′′<0 Rechtskrümmung. Wendepunkte sind die Stellen, an denen die Krümmung wechselt — dort hat f′′f''f′′ eine Nullstelle mit Vorzeichenwechsel, oder gleichwertig f′f'f′ ein Extremum.
Genau diese letzte Formulierung ist der beste Merksatz: Ein Wendepunkt von fff ist eine Extremstelle von f′f'f′. Sachlich ist er die Stelle STÄRKSTER Änderung — bei einem Wachstumsprozess der Zeitpunkt, zu dem es am schnellsten vorangeht. Diese Deutung wird in Anwendungsaufgaben regelmäßig verlangt und ist wichtiger als die Rechnung.
Randbetrachtungen gehören zur vollständigen Diskussion: Auf einem abgeschlossenen Intervall kann der größte Funktionswert am RAND liegen, ohne dass dort f′=0f' = 0f′=0 gilt. Wer nur die Nullstellen der Ableitung prüft, übersieht solche Randextrema — ein Fehler, der besonders in Optimierungsaufgaben teuer ist.

Vokabeln

→ Kartei
  • die notwendige Bedingung$f'(x_0) = 0$allein kein Nachweis
  • das Vorzeichenwechselkriteriumhinreichender Nachweis über den Wechsel von $f'$
  • der WendepunktStelle wechselnder Krümmung; Extremum von $f'$
  • der SattelpunktWendepunkt mit waagerechter Tangente
  • konvexlinksgekrümmt, $f'' > 0$

Faktor-, Summen-, Produkt-, Quotienten- und Kettenregel

(c f)′=c f′,(f+g)′=f′+g′,(f g)′=f′g+fg′,(fg)′=f′g−fg′g2,(f∘g)′(x)=f′(g(x))⋅g′(x)(c\,f)' = c\,f',\quad (f+g)' = f' + g',\quad (f\,g)' = f'g + fg',\quad \left(\tfrac{f}{g}\right)' = \tfrac{f'g - fg'}{g^{2}},\quad (f\circ g)'(x) = f'(g(x))\cdot g'(x)(cf)′=cf′,(f+g)′=f′+g′,(fg)′=f′g+fg′,(gf​)′=g2f′g−fg′​,(f∘g)′(x)=f′(g(x))⋅g′(x)

Polynom dritten Grades f(x) = x³ − 3x

Abb. 5Punktsymmetrisch zum Ursprung; Extremstellen bei \pm 1; Wendepunkt im Ursprung.
Wiedergabe lädt Inhalte von YouTube (Google).Auf YouTube öffnen ↗
Der Start lädt die Simulation von PhET (University of Colorado).Bei PhET öffnen ↗
Musterlösung

Vollständige Kurvendiskussion einer Polynomfunktion

Untersuchen Sie f(x)=x3−3x2f(x) = x^{3} - 3x^{2}f(x)=x3−3x2 auf Nullstellen, Extrem- und Wendepunkte und skizzieren Sie den Graphen.

  1. Schritt 1 — Ableitungen

    f′(x)=3x2−6x=3x(x−2)f'(x) = 3x^{2} - 6x = 3x(x-2)f′(x)=3x2−6x=3x(x−2) und f′′(x)=6x−6f''(x) = 6x - 6f′′(x)=6x−6.

  2. Schritt 2 — Nullstellen

    f(x)=x2(x−3)=0f(x) = x^{2}(x-3) = 0f(x)=x2(x−3)=0 liefert x1=0x_{1} = 0x1​=0 (doppelt, Berührpunkt) und x2=3x_{2} = 3x2​=3.

  3. Schritt 3 — Extrema

    f′(x)=0⇒x=0∨x=2f'(x) = 0 \Rightarrow x = 0 \vee x = 2f′(x)=0⇒x=0∨x=2. f′′(0)=−6<0f''(0) = -6 < 0f′′(0)=−6<0 → Hochpunkt H(0∣0)H(0\mid 0)H(0∣0). f′′(2)=6>0f''(2) = 6 > 0f′′(2)=6>0 → Tiefpunkt T(2∣−4)T(2\mid -4)T(2∣−4).

  4. Schritt 4 — Wendepunkt

    f′′(x)=0⇒x=1f''(x) = 0 \Rightarrow x = 1f′′(x)=0⇒x=1; f′′′(1)=6≠0f'''(1) = 6 \neq 0f′′′(1)=6=0, also Wendepunkt W(1∣−2)W(1\mid -2)W(1∣−2).

Ergebnis: Hochpunkt H(0∣0)H(0\mid 0)H(0∣0), Tiefpunkt T(2∣−4)T(2\mid -4)T(2∣−4), Wendepunkt W(1∣−2)W(1\mid -2)W(1∣−2); Nullstellen x=0x=0x=0 (doppelt) und x=3x=3x=3.

Abiturfokus

  • Trennen Sie notwendige (f′=0f' = 0f′=0) und hinreichende Bedingung sauber; ohne Nachweis der Art ist die Aufgabe unvollständig.
  • Weichen Sie bei f′′(x0)=0f''(x_0) = 0f′′(x0​)=0 auf das Vorzeichenwechselkriterium aus statt zu raten.
  • Prüfen Sie auf abgeschlossenen Intervallen immer auch die RANDWERTE.
  • „Interpretieren" Sie den Wendepunkt im Sachkontext als Stelle stärkster Änderung.
  • Geben Sie Extrempunkte als PUNKTE (x0∣f(x0))(x_0 \mid f(x_0))(x0​∣f(x0​)) an, nicht nur die Stelle.

Typische Fehler

  • Aus f′(x0)=0f'(x_0) = 0f′(x0​)=0 auf ein Extremum geschlossen, ohne die Art nachzuweisen (x3x^3x3 als Gegenbeispiel).
  • Bei f′′(x0)=0f''(x_0) = 0f′′(x0​)=0 vorschnell „kein Extremum" behauptet.
  • Nur die Stelle statt des Punktes angegeben.
  • Randextrema auf abgeschlossenen Intervallen übersehen.
  • Den Wendepunkt als Maximum von fff gedeutet statt als Extremum von f′f'f′.

LK-Vertiefung

eA-Vertiefung: Untersuchen Sie die Funktionsschar fa(x)=x3−axf_a(x) = x^3 - a xfa​(x)=x3−ax in Abhängigkeit von aaa auf Extrema und Wendepunkte. Bestimmen Sie, für welche aaa überhaupt Extrema existieren, und beschreiben Sie die Ortskurve der Extrempunkte.

§ 04

Aktive Wiederholung

Führen Sie für f(x)=x3−3x2+2f(x) = x^3 - 3x^2 + 2f(x)=x3−3x2+2 eine vollständige Kurvendiskussion durch: Nullstellen, Monotonie, Extrema mit Nachweis der Art, Wendepunkt und Krümmungsverhalten. Skizzieren Sie den Graphen.

Passende Aufgaben üben54 Fragen zum Thema→

Aktiv abrufen

Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.

Quellen: Bildungsstandards im Fach Mathematik für die Allgemeine Hochschulreife (2012), Leitidee L4 (Kultusministerkonferenz)

§ 05
§ 05

Tangenten, Normalen und lineare Approximation#

~3 Min Lesezeit●●○StandardLPL4LPL3

Differentialquotient — Grenzwert der Sekantensteigung

Differentialquotient — Grenzwert der SekantensteigungSchaubild von f(x) = x², Nullstellen bei x = 0, Tiefpunkt bei (0, 0), y-Achsenabschnitt bei y = 0, im Bereich x von -0.5 bis 3−0.50.511.522.53246810P(x₀, f(x₀))Q(x₀+h, f(x₀+h))TangenteSekantef(x) = x²yx
Abb. 6Sekante durch P(x₀|f(x₀)) und Q(x₀+h|f(x₀+h)) konvergiert für h → 0 gegen die Tangente.

Kernpunkte

Die Tangente im Punkt (x0∣f(x0))(x_0 \mid f(x_0))(x0​∣f(x0​)) ist die Gerade, die dort dieselbe Steigung hat wie die Kurve. Ihre Gleichung folgt aus der Punkt-Steigungs-Form: y=f′(x0) (x−x0)+f(x0)y = f'(x_0)\,(x - x_0) + f(x_0)y=f′(x0​)(x−x0​)+f(x0​). Zwei Zutaten werden gebraucht, und beide müssen an DERSELBEN Stelle bestimmt werden — der Funktionswert und die Ableitung.
Die NORMALE steht senkrecht auf der Tangente. Aus der Orthogonalitätsbedingung für Geradensteigungen folgt ihre Steigung als negativer Kehrwert: mN=−1f′(x0)m_N = -\dfrac{1}{f'(x_0)}mN​=−f′(x0​)1​. Der Sonderfall f′(x0)=0f'(x_0) = 0f′(x0​)=0 ist eigens zu behandeln — dort ist die Tangente waagerecht und die Normale senkrecht, also keine Funktionsgerade.
Aus der Tangente ergibt sich die LINEARE APPROXIMATION f(x)≈f(x0)+f′(x0)(x−x0)f(x) \approx f(x_0) + f'(x_0)(x - x_0)f(x)≈f(x0​)+f′(x0​)(x−x0​): In der Nähe der Berührstelle darf man die Kurve durch ihre Tangente ersetzen. Das ist die eA-Deutung der Ableitung, die die KMK ausdrücklich nennt — die Ableitung als beste lineare Näherung.
Praktisch erlaubt das Kopfrechnungen, die sonst einen Rechner bräuchten. Für f(x)=xf(x) = \sqrt{x}f(x)=x​ bei x0=4x_0 = 4x0​=4 ist f(4)=2f(4) = 2f(4)=2 und f′(4)=1/4f'(4) = 1/4f′(4)=1/4, also 4,1≈2+0,025=2,025\sqrt{4{,}1} \approx 2 + 0{,}025 = 2{,}0254,1​≈2+0,025=2,025 — der genaue Wert ist 2,02482{,}02482,0248. Die Näherung ist umso besser, je näher xxx an x0x_0x0​ liegt.
Bei Tangenten VON einem Punkt aus, der nicht auf der Kurve liegt, ist die Berührstelle unbekannt. Dann setzt man sie als uuu an, schreibt die Tangentengleichung in uuu und erzwingt, dass der gegebene Punkt sie erfüllt. Es entsteht eine Gleichung für uuu, die mehrere Lösungen haben kann — es gibt dann mehrere Tangenten.
Zwei Kurven BERÜHREN einander an einer Stelle, wenn dort sowohl die Funktionswerte als auch die Ableitungen übereinstimmen. Diese beiden Bedingungen zusammen sind der Standardansatz für Aufgaben, in denen Parameter so zu bestimmen sind, dass ein glatter Übergang entsteht.

Vokabeln

→ Kartei
  • die TangenteGerade gleicher Steigung im Berührpunkt
  • die NormaleSenkrechte zur TangenteSteigung ist der negative Kehrwert
  • die lineare ApproximationErsetzen der Kurve durch die Tangente
  • die Berührbedingunggleicher Funktionswert UND gleiche Ableitung

Ableitung als Grenzwert des Differenzenquotienten

f′(x0)=lim⁡h→0f(x0+h)−f(x0)hf'(x_{0}) = \lim_{h\to 0} \dfrac{f(x_{0}+h) - f(x_{0})}{h}f′(x0​)=h→0lim​hf(x0​+h)−f(x0​)​
Der Start lädt die Simulation von PhET (University of Colorado).Bei PhET öffnen ↗
Musterlösung

Tangentengleichung an einer Stelle

Bestimmen Sie die Tangentengleichung an den Graphen von f(x)=exf(x) = \mathrm{e}^{x}f(x)=ex an der Stelle x0=1x_{0} = 1x0​=1.

  1. Schritt 1 — Funktionswert

    f(1)=e1=e≈2,718f(1) = \mathrm{e}^{1} = \mathrm{e} \approx 2{,}718f(1)=e1=e≈2,718.

  2. Schritt 2 — Steigung

    f′(x)=exf'(x) = \mathrm{e}^{x}f′(x)=ex, also m=f′(1)=em = f'(1) = \mathrm{e}m=f′(1)=e.

  3. Schritt 3 — Tangentengleichung

    t(x)=m(x−x0)+f(x0)=e(x−1)+e=e⋅xt(x) = m(x - x_{0}) + f(x_{0}) = \mathrm{e}(x - 1) + \mathrm{e} = \mathrm{e}\cdot xt(x)=m(x−x0​)+f(x0​)=e(x−1)+e=e⋅x.

    t(x)=e⋅xt(x) = \mathrm{e}\cdot xt(x)=e⋅x

Ergebnis: Tangente t(x)=e⋅xt(x) = \mathrm{e}\cdot xt(x)=e⋅x — verläuft durch den Ursprung mit Steigung e\mathrm{e}e.

Abiturfokus

  • Bestimmen Sie f(x0)f(x_0)f(x0​) und f′(x0)f'(x_0)f′(x0​) an DERSELBEN Stelle und setzen Sie beide in die Punkt-Steigungs-Form ein.
  • Bilden Sie die Normalensteigung als negativen Kehrwert und behandeln Sie f′(x0)=0f'(x_0) = 0f′(x0​)=0 als Sonderfall.
  • Setzen Sie bei Tangenten von einem äußeren Punkt die Berührstelle als Unbekannte an — mehrere Lösungen sind zu erwarten.
  • Nutzen Sie für Berührbedingungen BEIDE Gleichungen: gleiche Funktionswerte UND gleiche Ableitungen.
  • Prüfen Sie die Tangentengleichung, indem Sie x0x_0x0​ einsetzen — es muss f(x0)f(x_0)f(x0​) herauskommen.

Typische Fehler

  • f′(x0)f'(x_0)f′(x0​) als Funktionswert statt als Steigung in die Geradengleichung eingesetzt.
  • Bei der Normalen den Kehrwert ohne Minuszeichen gebildet.
  • Die Berührstelle bei Tangenten von außen mit dem gegebenen Punkt gleichgesetzt.
  • Bei Berührbedingungen nur die Funktionswerte gleichgesetzt und die Ableitungen vergessen.
  • Die lineare Näherung weit entfernt von x0x_0x0​ verwendet und den wachsenden Fehler nicht erwähnt.

LK-Vertiefung

eA-Vertiefung: Bestimmen Sie alle Tangenten an f(x)=x2f(x) = x^2f(x)=x2, die durch den Punkt P(0∣−1)P(0 \mid -1)P(0∣−1) verlaufen. Begründen Sie, warum es genau zwei gibt, und deuten Sie das Ergebnis geometrisch.

§ 05

Aktive Wiederholung

Bestimmen Sie für f(x)=x2f(x) = x^2f(x)=x2 die Tangente und die Normale im Punkt mit x0=3x_0 = 3x0​=3. Nähern Sie anschließend mit der Tangente den Wert f(3,05)f(3{,}05)f(3,05) und vergleichen Sie mit dem exakten Ergebnis.

Passende Aufgaben üben54 Fragen zum Thema→

Aktiv abrufen

Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.

Quellen: Bildungsstandards im Fach Mathematik für die Allgemeine Hochschulreife (2012), Leitidee L4 (Kultusministerkonferenz)

§ 06
§ 06

Extremwert- und Optimierungsaufgaben#

~3 Min Lesezeit●●●VertiefungLPL4LPK3

Extremwertaufgaben — der Lösungsweg

Extremwertaufgaben — der LösungswegTabelle mit 3 Spalten und 8 Zeilen, Daten: Schritt · Was zu tun ist · Häufiger Fehler; 1 Skizze und Variablen · Größen benennen und beschriften · Ohne Skizze wird die Nebenbedingung übersehen; 2 Zielfunktion aufstellen · Was soll maximal oder minimal werden? · Zielfunktion und Nebenbedingung verwechselt; 3 Nebenbedingung einsetzen · Eine Variable eliminieren · Der Schritt, ohne den es nicht weitergeht; 4 Definitionsbereich · Welche Werte sind sachlich möglich? · Negative Längen zugelassen; 5 Ableiten und Nullsetzen · Kandidaten bestimmen · —; 6 Art prüfen · Maximum oder Minimum? · Zweite Ableitung oder Vorzeichenwechsel; 7 Ränder prüfen · Randwerte des Definitionsbereichs · Das Optimum kann am RAND liegen; 8 Antwortsatz · Mit Einheit und Sachbezug · Ohne Antwortsatz fehlt eine TeilleistungSchrittWas zu tun istHäufiger Fehler1 Skizze und VariablenGrößen benennen undbeschriftenOhne Skizze wird dieNebenbedingung übersehen2 Zielfunktion aufstellenWas soll maximal oderminimal werden?Zielfunktion undNebenbedingung verwechselt3 Nebenbedingung einsetzenEine Variable eliminierenDer Schritt, ohne den esnicht weitergeht4 DefinitionsbereichWelche Werte sind sachlichmöglich?Negative Längen zugelassen5 Ableiten und NullsetzenKandidaten bestimmen—6 Art prüfenMaximum oder Minimum?Zweite Ableitung oderVorzeichenwechsel7 Ränder prüfenRandwerte desDefinitionsbereichsDas Optimum kann am RANDliegen8 AntwortsatzMit Einheit und SachbezugOhne Antwortsatz fehlt eineTeilleistung
Abb. 7Der eigentliche Schritt ist Nummer 3: Eine Zielfunktion mit zwei Variablen lässt sich nicht ableiten. Die Nebenbedingung macht daraus eine Funktion einer Variablen.

Kernpunkte

Optimierungsaufgaben sind Modellierungsaufgaben mit einem analytischen Kern, und sie folgen einem festen Ablauf, der sich in jeder Aufgabe wiederholt. Zuerst wird die ZIELGRÖSSE benannt — was genau soll maximal oder minimal werden? Dann wird sie als Term aufgestellt, meist zunächst mit zwei Variablen.
Der zweite Schritt ist die NEBENBEDINGUNG: eine Gleichung aus dem Sachtext, die beide Variablen verknüpft — der verfügbare Zaun, das gegebene Volumen, die feste Materialmenge. Nach einer Variablen aufgelöst und in die Zielfunktion eingesetzt, bleibt eine Funktion EINER Variablen, auf die die Differentialrechnung anwendbar ist.
Erst jetzt folgt der analytische Teil: ableiten, f′(x)=0f'(x) = 0f′(x)=0 lösen und die Art des Extremums nachweisen. Der Nachweis ist auch hier verpflichtend — die notwendige Bedingung allein zeigt nicht, ob ein Maximum oder ein Minimum vorliegt, und in Sachaufgaben ist die Verwechslung besonders folgenreich.
Der DEFINITIONSBEREICH kommt aus dem Sachverhalt, nicht aus der Formel. Eine Seitenlänge ist positiv, eine Anzahl ganzzahlig, ein Anteil höchstens 1. Diese Einschränkung ist keine Formalie: Sie schließt rechnerische Lösungen aus, die sachlich unmöglich sind, und macht die RANDWERTE zu ernstzunehmenden Kandidaten.
Genau dort liegt die häufigste Falle: Auf einem abgeschlossenen Intervall kann das Optimum am Rand liegen, wo f′f'f′ gar nicht null ist. Wer nur die Nullstellen der Ableitung prüft, findet es dann nicht. Die vollständige Lösung vergleicht deshalb die Werte an den kritischen Stellen MIT denen an den Rändern.
Am Ende steht der Antwortsatz im Sachkontext, mit Einheit und sachgerechter Rundung. „x=7,3x = 7{,}3x=7,3" ist kein Ergebnis; „die Kiste wird 7,3 cm7{,}3\,\text{cm}7,3cm hoch, dann ist das Volumen mit 421 cm3421\,\text{cm}^3421cm3 maximal" ist eines. Bei ganzzahligen Größen ist zusätzlich zu prüfen, welcher der beiden Nachbarwerte tatsächlich besser ist.

Vokabeln

→ Kartei
  • die Zielgrößezu optimierende Größe
  • die NebenbedingungGleichung, die die Variablenzahl reduziert
  • die ZielfunktionZielgröße als Funktion EINER Variablen
  • das RandextremumOptimum am Rand des Definitionsbereichsdort ist $f' \neq 0$

Faktor-, Summen-, Produkt-, Quotienten- und Kettenregel

(c f)′=c f′,(f+g)′=f′+g′,(f g)′=f′g+fg′,(fg)′=f′g−fg′g2,(f∘g)′(x)=f′(g(x))⋅g′(x)(c\,f)' = c\,f',\quad (f+g)' = f' + g',\quad (f\,g)' = f'g + fg',\quad \left(\tfrac{f}{g}\right)' = \tfrac{f'g - fg'}{g^{2}},\quad (f\circ g)'(x) = f'(g(x))\cdot g'(x)(cf)′=cf′,(f+g)′=f′+g′,(fg)′=f′g+fg′,(gf​)′=g2f′g−fg′​,(f∘g)′(x)=f′(g(x))⋅g′(x)

Interaktive Grafik lädt…

Der Start lädt die Simulation von PhET (University of Colorado).Bei PhET öffnen ↗
Der Start lädt die Simulation von PhET (University of Colorado).Bei PhET öffnen ↗

Abiturfokus

  • Arbeiten Sie das Schema ab: Zielgröße → Nebenbedingung → eine Variable → Ableitung → Art nachweisen → Randwerte → Antwortsatz.
  • Weisen Sie die Art des Extremums nach; f′(x)=0f'(x) = 0f′(x)=0 allein genügt nie.
  • Bestimmen Sie den Definitionsbereich aus dem SACHVERHALT und prüfen Sie seine Ränder.
  • Runden Sie sachgerecht und prüfen Sie bei ganzzahligen Größen beide Nachbarwerte.
  • Schließen Sie mit einem Antwortsatz samt Einheit und optimalem Zielwert.

Typische Fehler

  • Die Nebenbedingung nicht eingesetzt und mit zwei Variablen abgeleitet.
  • Die Art des Extremums nicht nachgewiesen.
  • Randwerte des Definitionsbereichs nicht geprüft.
  • Negative oder anderweitig sachlich unmögliche Lösungen mitgeführt.
  • Ohne Antwortsatz und Einheit geendet.

LK-Vertiefung

eA-Vertiefung: Bestimmen Sie den Punkt auf der Parabel y=x2y = x^2y=x2, der vom Punkt P(0∣3)P(0 \mid 3)P(0∣3) den kleinsten Abstand hat. Nutzen Sie aus, dass es genügt, das QUADRAT des Abstands zu minimieren, und begründen Sie, warum dieser Kunstgriff zulässig ist.

§ 06

Aktive Wiederholung

Aus einem quadratischen Karton der Seitenlänge 30 cm30\,\text{cm}30cm wird an den Ecken je ein Quadrat der Seitenlänge xxx ausgeschnitten; die Ränder werden zu einer offenen Schachtel hochgeklappt. Bestimmen Sie xxx so, dass das Volumen maximal wird, weisen Sie die Art nach und geben Sie den Definitionsbereich an.

Passende Aufgaben üben54 Fragen zum Thema→

Aktiv abrufen

Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.

Quellen: Bildungsstandards im Fach Mathematik für die Allgemeine Hochschulreife (2012), Leitidee L4 und Kompetenz K3 (Kultusministerkonferenz)

Stand 05/2026 · Vollständige Fassung über den Tiefenregler — gleiche Stelle, gleiche Anker

Inhalt

Abschnitt -- / 06

    • 01Grenzwerte, Stetigkeit und Asymptoten◐
    • 02Ableitungsbegriff und Differenzenquotient○
    • 03Ableitungsregeln und Standardableitungen◐
    • 04Kurvendiskussion — Extrema und Wendepunkte◐
    • 05Tangenten, Normalen und lineare Approximation◐
    • 06Extremwert- und Optimierungsaufgaben●

0/6 Gelesen

Aus den Notizen ins Training

Analysis — Differentialrechnung

Festige dieses Thema an passenden Aufgaben aus der Fragenbank.

~18
Min
4
Kompetenzen
54
Fragen
Üben
Wiederholung planen

Belege & Quellen

Quellen

Kultusministerkonferenz

  • Bildungsstandards im Fach Mathematik für die Allgemeine Hochschulreife (2012), Leitidee L4

Siehe auch

  • Analysis — IntegralrechnungDie Umkehrung: Der Hauptsatz macht aus beiden Kapiteln eine einzige Theorie.
  • Analysis — Funktionen und ModelleDie Funktionsklassen, deren Verhalten hier mit der Ableitung untersucht wird.
  • Mathematisches Modellieren und WachstumsprozesseExtremwertaufgaben im Sachkontext und die Deutung von Änderungsraten.

Vorheriges Thema

Analysis — Funktionen und Modelle

Nächstes Thema

Analysis — Integralrechnung

EuraStudy·Notizen T·03·MMXXVI

Weiter mit dem nächsten Thema — der Lernpfad bleibt erhalten.