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Notizen / N3

Sport

Der schriftliche Theorieteil des Abiturs: Trainingslehre, Bewegungslehre, Sportbiologie, Sportpsychologie sowie Sport und Gesellschaft. Kompakt erklärt, mit Klausurfokus, für gA und eA differenziert.

0/43 Lehrtexte·9 Kapitel·~198 Min gesamt

Weiterlesen — Kapitel IInhaltsverzeichnis
LPEPA-Sport-SB-1LPEPA-Sport-SB-2LPEPA-Sport-SB-3LPEPA-Sport-SB-4LPEPA-Sport-EP-1LPEPA-Sport-EP-2●○○Basis●●○Standard●●●Vertiefung+29 weitere
Inhaltsverzeichnis · 9 KapitelT·09
Kap. ISportbiologie — Anatomie, Muskulatur und Gelenke6 Lehrtexte · 0 gelesen
  • Skelett und Gelenke — passiver BewegungsapparatLehrtext L·01 · Empfohlener Start4 Min
  • Skelettmuskulatur — Aufbau und KontraktionLehrtext L·025 Min
  • Agonist, Antagonist und Synergist — Funktionelle MuskelarbeitLehrtext L·033 Min
  • Anpassungsprozesse an TrainingLehrtext L·045 Min
  • Hormone und sportliche BelastungLehrtext L·054 Min
  • Geschlecht und sportliche LeistungLehrtext L·064 Min
Kap. IIEnergiebereitstellung und Leistungsphysiologie3 Lehrtexte · 0 gelesen
  • Die drei Systeme der ATP-ResyntheseLehrtext L·077 Min
  • Sauerstoffaufnahme, Atmung und das Fick-PrinzipLehrtext L·087 Min
  • Laktat, Schwellenkonzept und LeistungsdiagnostikLehrtext L·096 Min
Kap. IIITrainingslehre — Prinzipien, Methoden und Planung7 Lehrtexte · 0 gelesen
  • Grundprinzipien des TrainingsLehrtext L·105 Min
  • Konditionelle Fähigkeiten — Systematik und TrainingsmethodikLehrtext L·114 Min
  • Methoden der AusdauerentwicklungLehrtext L·126 Min
  • Krafttraining — Methodik und AdaptationLehrtext L·134 Min
  • Koordinative Fähigkeiten und BeweglichkeitLehrtext L·144 Min
  • Trainingsplanung und PeriodisierungLehrtext L·155 Min
  • Leistungsdiagnostik und TrainingssteuerungLehrtext L·166 Min
Kap. IVBewegungslehre und Biomechanik6 Lehrtexte · 0 gelesen
  • Bewegungsmerkmale nach Meinel/SchnabelLehrtext L·174 Min
  • Motorisches Lernen — Stufenmodelle und BedingungenLehrtext L·184 Min
  • Biomechanische Grundlagen — Hebelgesetze und NewtonLehrtext L·196 Min
  • Bewegungsanalyse — Aufbau und MethodikLehrtext L·205 Min
  • Anwendung biomechanischer Erkenntnisse in der TrainingspraxisLehrtext L·215 Min
  • Bewegungswahrnehmung und BewegungssteuerungLehrtext L·223 Min
Kap. VIndividualsportarten — Leichtathletik, Schwimmen, Turnen3 Lehrtexte · 0 gelesen
  • Leichtathletik — Lauf, Sprung, Wurf und StoßLehrtext L·236 Min
  • Schwimmen — Lagen, Auftrieb und WiderstandLehrtext L·244 Min
  • Turnen, Technikanalyse und LeistungsentwicklungLehrtext L·255 Min
Kap. VIMannschaftssportarten — Spielsysteme, Taktik und Spielanalyse3 Lehrtexte · 0 gelesen
  • Strukturmerkmale der großen SpielsportartenLehrtext L·265 Min
  • Taktische Ebenen — Individual-, Gruppen- und MannschaftstaktikLehrtext L·274 Min
  • Spielbeobachtung und kollektive BewegungsanalyseLehrtext L·285 Min
Kap. VIISportpsychologie — Motivation, Volition und mentale Methoden6 Lehrtexte · 0 gelesen
  • Motivation — intrinsisch, extrinsisch, SelbstbestimmungLehrtext L·295 Min
  • Volition — Handlungsregulation und das RubikonmodellLehrtext L·303 Min
  • Mentale Techniken — Visualisierung, Selbstgespräch, RoutinenLehrtext L·313 Min
  • Flow, Wettkampfangst und Choking under PressureLehrtext L·325 Min
  • Aktivierung, Aufmerksamkeit und EmotionsregulationLehrtext L·334 Min
  • Gruppe, Team und KohäsionLehrtext L·344 Min
Kap. VIIIGesundheitssport und Prävention3 Lehrtexte · 0 gelesen
  • Gesundheitsbegriffe und ModelleLehrtext L·354 Min
  • Risikofaktoren, Zivilisationskrankheiten und PräventionsebenenLehrtext L·363 Min
  • Gesundheitsorientiertes Training und WHO-EmpfehlungenLehrtext L·376 Min
Kap. IXSport und Gesellschaft — Werte, Doping, Kommerzialisierung6 Lehrtexte · 0 gelesen
  • Werte, Fair Play und die Olympische IdeeLehrtext L·384 Min
  • Doping — Substanzen, Methoden und RegulierungLehrtext L·395 Min
  • Kommerzialisierung, Sponsoring und MediensportLehrtext L·405 Min
  • Sport, Inklusion und IntegrationLehrtext L·414 Min
  • Olympische Bewegung und SportgeschichteLehrtext L·424 Min
  • Gewalt, Aggression und Zuschauer im SportLehrtext L·434 Min
Lesefortschritt · Fach
—Gelesen
Empfohlener Start
Sportbiologie — Anatomie, Muskulatur und Gelenke · Kap. I
Skelett und Gelenke — passiver Bewegungsapparat
Lehrtext L·01 · 4 Min
Jetzt lesen
Instrument · 01Empfohlener Lernpfad
  1. 1Sportbiologie — Anatomie, Muskulatur und Gelenke
  2. 2Energiebereitstellung und Leistungsphysiologie
  3. 3Trainingslehre — Prinzipien, Methoden und Planung
  4. 4Bewegungslehre und Biomechanik
  5. 5Individualsportarten — Leichtathletik, Schwimmen, Turnen
  6. 6Mannschaftssportarten — Spielsysteme, Taktik und Spielanalyse
  7. 7Sportpsychologie — Motivation, Volition und mentale Methoden
  8. 8Gesundheitssport und Prävention
  9. 9Sport und Gesellschaft — Werte, Doping, Kommerzialisierung
Instrument · 02Prüfungsprofil
Sport im Abitur ist eine BESONDERE FACHPRÜFUNG
Die EPA Sport (KMK 1989 i. d. F. vom 10.02.2005, Ziff. 3.2.5 geändert 2013) halten fest: Im Leistungskursfach tritt an die Stelle einer rein schriftlichen Prüfung eine BESONDERE FACHPRÜFUNG, die auch einen schriftlichen Teil umfasst. Sportpraktische und schriftliche Prüfung werden zu EINER Note zusammengefasst und sollen dabei GLEICHES GEWICHT haben. Ein völliger Ausfall in einem der beiden Teile schließt in der Regel eine ausreichende Note aus; eine mangelhafte Leistung in einem Teil schließt in der Regel „befriedigend" oder besser aus. Bearbeitungszeiten regeln die Länder.
Sport als Grundkursfach — die Gewichtung
Auch als Grundkursfach kann Sport Prüfungsfach sein, dann als mündliche Prüfung, ebenfalls möglich als besondere Fachprüfung mit praktischem Teil. Für die Gewichtung nennen die EPA konkrete Untergrenzen: Der sportpraktische Teil soll MINDESTENS DIE HÄLFTE, der mündliche Teil MINDESTENS EIN DRITTEL der Gesamtnote ausmachen. Sport kann außerdem fünfte Prüfungskomponente sein.
Die schriftliche Prüfung: mindestens ZWEI Aufgaben aus ZWEI Kenntnisbereichen
Wörtlich: „Eine Prüfungsaufgabe für die schriftliche Abiturprüfung im Leistungsfach Sport besteht aus MINDESTENS ZWEI Aufgaben. Die Prüfungsaufgabe bezieht ZWEI der genannten Kenntnisbereiche ein und darf sich nicht auf die Inhalte nur eines Kurshalbjahres beschränken." Die Teilaufgaben sollen so unabhängig voneinander sein, dass eine Fehlleistung — insbesondere am Anfang — die weitere Bearbeitung NICHT unmöglich macht.
Zwei Aufgabenarten der schriftlichen Prüfung
Die EPA nennen genau zwei: (1) ERÖRTERUNG IN FORM MEHRERER thematisch geschlossener Aufgaben — mit Material zur Auswertung (Text, Grafik, Statistik) oder ohne; (2) ERÖRTERUNG EINER thematisch geschlossenen Aufgabe — ebenfalls mit oder ohne Material. Beide prüfen Analyse, Erörterung und begründete Stellungnahme. Material ist also ausdrücklich MÖGLICH, nicht vorgeschrieben — eine Aufgabe ganz ohne Material ist regulär.
Gewichtung der Anforderungsbereiche
Für die schriftliche wie für die sportpraktische Prüfung gilt dieselbe Regel: Das SCHWERGEWICHT liegt im Anforderungsbereich II, daneben werden AB I und AB III berücksichtigt, und zwar AB I in HÖHEREM Maße als AB III. Prozentwerte nennen die EPA nicht. Eine wichtige Zusatzregel: Konnte der Anforderungsbereich III in der sportpraktischen Prüfung nicht erfüllt werden, MUSS er im theoretischen Teil angemessen berücksichtigt werden.
Wie die Aufgabenstellung gebaut sein muss
Die Gliederung in Teilaufgaben soll verschiedene Blickrichtungen eröffnen, Vernetzungen fördern, zwischen Grund- und Leistungskursfach differenzieren und die Anforderungsbereiche gezielt ansprechen. Ausdrücklich gilt: „Die Arbeitsanweisungen müssen eine ZU ENGE FÜHRUNG und eine HÄUFUNG VON INFORMATIONEN in der Aufgabenstellung vermeiden, um nicht Leistungen, die der Prüfling bei einer weniger gelenkten Aufgabenstellung selbst erbringen könnte, unmöglich zu machen."
Die sportpraktische Prüfung: acht Aufgabenarten
Die EPA nennen acht kombinierbare Grundmuster — unter anderem: eine individuelle Leistung in einer wettkampfnahen Situation an Normwerten · Handlungsfähigkeit im Wettkampf mit Gegnern · Demonstration einer Fertigkeit oder taktischen Variante ohne Wettkampfnähe · Anwendung in NEUEN Situationen · eine Aufgabe, deren Erfolg von der KOOPERATIVEN Leistung abhängt · Präsentation einer eigenen Gestaltung · Planen, Vollziehen und Organisieren einer Handlungssituation · Vollziehen, Analysieren und darauf aufbauend einen Handlungsplan erstellen. Mehrere davon können reflexive Anteile enthalten.
Wie viele praktische Aufgaben gestellt werden
LEISTUNGSKURSFACH: mindestens DREI Aufgaben, mindestens ZWEI Bewegungsfeldern zuzuordnen, mindestens ZWEI Aufgabenarten berücksichtigend; EINE Aufgabe muss eine wettkampfnahe Situation beinhalten. GRUNDKURSFACH: mindestens ZWEI Aufgaben, die sich auf EIN Bewegungsfeld beschränken dürfen, aber ebenfalls zwei Aufgabenarten berücksichtigen müssen; auch hier muss eine Aufgabe wettkampfnah sein. Der BEWEGUNGSVOLLZUG steht dabei immer im Mittelpunkt.
Gruppenprüfungen, individuelle Noten
Eine Besonderheit des Fachs, die die EPA eigens festhalten: „Auch in Gruppenprüfungen müssen individuelle Noten gegeben werden." Weil einzelne Leistungen von der Gruppenleistung abhängen, muss jedem Prüfling in solchen Prüfungen AUSREICHEND GELEGENHEIT geboten werden, die eigenen Fähigkeiten zu zeigen und bewerten zu lassen.
Instrument · 03Quellen
  • Einheitliche Prüfungsanforderungen in der Abiturprüfung Sport (EPA)Kultusministerkonferenz (KMK)
  • Vereinbarung zur Gestaltung der gymnasialen Oberstufe und der AbiturprüfungKultusministerkonferenz (KMK)
  • Bildungsplan und Abitur Vorgaben Sport — Baden-WürttembergMinisterium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg
  • LehrplanPLUS Sport (Additum / Wahlpflichtfach) — BayernStaatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB)
  • Kernlehrplan Sport GOSt und Vorgaben zur Abiturprüfung — Nordrhein-WestfalenMinisterium für Schule und Bildung NRW
  • Jürgen Weineck — Optimales Training (Standardlehrwerk Trainingswissenschaft)Spitta Verlag
  • Hollmann / Strüder — Sportmedizin: Grundlagen für körperliche Aktivität, Training und PräventivmedizinSchattauer / Thieme
  • WHO Guidelines on Physical Activity and Sedentary Behaviour (2020)World Health Organization
  • Olympic Charter (Olympische Charta)International Olympic Committee (IOC)
  • World Anti-Doping Code (WADA Code 2021)World Anti-Doping Agency (WADA)
  • Mihály Csíkszentmihályi — Flow: The Psychology of Optimal ExperienceHarper & Row
  • Kurt Meinel / Günter Schnabel — Bewegungslehre — SportmotorikMeyer & Meyer Verlag
Notizen · N3