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Notizen›Evangelische Religionslehre
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Notizen / N3

Evangelische Religionslehre

Die sechs Inhaltsfelder Anthropologie, Gottesfrage, Christologie, Ekklesiologie, Ethik und Eschatologie, dazu Bibelwissenschaft, Reformation, Kirche im Nationalsozialismus und Religionskritik. Mit Operatoren und Klausurfokus, für gA und eA differenziert.

0/43 Lehrtexte·7 Kapitel·~198 Min gesamt

Weiterlesen — Kapitel IInhaltsverzeichnis
LPNRW-KLP-EvR-IF3LPKMK-EPA-EvR-I.1LPKMK-EPA-EvR-I.2LPKMK-EPA-EvR-I.3LPKMK-EPA-EvR-I.4LPKMK-EPA-EvR-I.5●○○Basis●●○Standard●●●Vertiefung+36 weitere
Inhaltsverzeichnis · 7 KapitelT·07
Kap. IBibelwissenschaft und Hermeneutik6 Lehrtexte · 0 gelesen
  • Aufbau der Bibel und KanonbildungLehrtext L·01 · Empfohlener Start5 Min
  • Die historisch-kritische MethodeLehrtext L·025 Min
  • Hermeneutische ModelleLehrtext L·035 Min
  • Biblische GattungenLehrtext L·043 Min
  • Textkritik und Bibel­übersetzungLehrtext L·054 Min
  • Die Bibel im ReligionsunterrichtLehrtext L·063 Min
Kap. IIAltes Testament: Schöpfung, Bund, Prophetie, Weisheit6 Lehrtexte · 0 gelesen
  • Schöpfungsberichte (Gen 1 und Gen 2–3)Lehrtext L·076 Min
  • Das Bilderverbot und das Dekalog-EthosLehrtext L·086 Min
  • Der Bundesbegriff im ATLehrtext L·095 Min
  • Prophetische SozialkritikLehrtext L·105 Min
  • Weisheitsliteratur (Hiob, Kohelet, Sprüche)Lehrtext L·115 Min
  • Psalmen — Gebetsbuch und TheologieLehrtext L·124 Min
Kap. IIINeues Testament: Synoptische Frage, Reich-Gottes-Botschaft, Gleichnisse, Paulinische Theologie7 Lehrtexte · 0 gelesen
  • Die vier Evangelien — Profile und DatierungLehrtext L·134 Min
  • Die synoptische Frage und Zwei-Quellen-TheorieLehrtext L·143 Min
  • Die Reich-Gottes-Botschaft JesuLehrtext L·154 Min
  • GleichnishermeneutikLehrtext L·165 Min
  • Bergpredigt (Mt 5–7) und Feldrede (Lk 6)Lehrtext L·175 Min
  • Paulinische TheologieLehrtext L·184 Min
  • Johanneische TheologieLehrtext L·194 Min
Kap. IVChristologie: Person, Werk und Auferstehung Jesu Christi6 Lehrtexte · 0 gelesen
  • Frage nach dem historischen JesusLehrtext L·205 Min
  • Klassische Christologie der Alten KircheLehrtext L·214 Min
  • Soteriologie: Deutemuster des Todes JesuLehrtext L·224 Min
  • Auferstehung ChristiLehrtext L·235 Min
  • Moderne JesusbilderLehrtext L·244 Min
  • Soteriologie heute — Erlösung in säkularer UmweltLehrtext L·254 Min
Kap. VGottesfrage: Gottesbilder, Trinität, Theodizee, Religionskritik6 Lehrtexte · 0 gelesen
  • Biblische und dogmatische GottesbilderLehrtext L·266 Min
  • Trinitarisches BekenntnisLehrtext L·276 Min
  • Theodizee-ProblemLehrtext L·287 Min
  • Religionskritik der ModerneLehrtext L·296 Min
  • Atheismus und gläubiger Zweifel heuteLehrtext L·304 Min
  • Gottesbeweise und ihre KritikLehrtext L·315 Min
Kap. VIReformation, Ekklesiologie und Kirche im Nationalsozialismus6 Lehrtexte · 0 gelesen
  • Die reformatorische WendeLehrtext L·326 Min
  • Rechtfertigungslehre und AnthropologieLehrtext L·334 Min
  • Evangelische EkklesiologieLehrtext L·344 Min
  • Kirche im NationalsozialismusLehrtext L·355 Min
  • Dietrich Bonhoeffer als Modell christlicher VerantwortungLehrtext L·365 Min
  • Ökumene heuteLehrtext L·373 Min
Kap. VIIEschatologie, Weltreligionen-Dialog und Religionssoziologie6 Lehrtexte · 0 gelesen
  • Christliche EschatologieLehrtext L·386 Min
  • Judentum und Islam — Christentum im Verhältnis zu den abrahamitischen ReligionenLehrtext L·395 Min
  • Religionstheologische ModelleLehrtext L·403 Min
  • Säkularisierungsthese und Religion in der GegenwartLehrtext L·415 Min
  • Religion und NaturwissenschaftLehrtext L·423 Min
  • Tod, Sterben und Bioethik am LebensendeLehrtext L·434 Min
Lesefortschritt · Fach
—Gelesen
Empfohlener Start
Bibelwissenschaft und Hermeneutik · Kap. I
Aufbau der Bibel und Kanonbildung
Lehrtext L·01 · 5 Min
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Instrument · 01Empfohlener Lernpfad
  1. 1Bibelwissenschaft und Hermeneutik
  2. 2Altes Testament: Schöpfung, Bund, Prophetie, Weisheit
  3. 3Neues Testament: Synoptische Frage, Reich-Gottes-Botschaft, Gleichnisse, Paulinische Theologie
  4. 4Christologie: Person, Werk und Auferstehung Jesu Christi
  5. 5Gottesfrage: Gottesbilder, Trinität, Theodizee, Religionskritik
  6. 6Reformation, Ekklesiologie und Kirche im Nationalsozialismus
  7. 7Eschatologie, Weltreligionen-Dialog und Religionssoziologie
Instrument · 02Prüfungsprofil
Drei Aufgabenarten: Textaufgabe, erweiterte Textaufgabe, Gestaltungsaufgabe
Die EPA Evangelische Religionslehre (KMK 1989 i. d. F. vom 16.11.2006) nennen drei Aufgabenarten, die sich „von gebundener zu offener Form erweitern". (1) TEXTAUFGABE: Erschließung und Bearbeitung eines oder mehrerer Texte, auch als Textvergleich. (2) ERWEITERTE TEXTAUFGABE: Text plus Bildmaterial oder andere Medien — der Anteil des erweiternden Materials soll NICHT MEHR ALS DIE HÄLFTE der Aufgabe bestimmen. (3) GESTALTUNGSAUFGABE: produktionsorientierte Lösung, also die Herstellung eines adressatenbezogenen Textes, dessen Gattungskriterien Sie beherrschen müssen. Mischformen sind zulässig. Bearbeitungszeiten und Hilfsmittel regeln die Länder.
Gewichtung der Anforderungsbereiche — hier stehen Zahlen im Dokument
Wie in Ethik nennen die EPA konkrete Anteile: Das SCHWERGEWICHT liegt im Anforderungsbereich II mit CA. 40 %, daneben werden AB I und AB III mit JE CA. 30 % berücksichtigt — und zwar AB I in höherem Maße als AB III. Das gilt für grundlegendes UND erhöhtes Anforderungsniveau; die beiden Niveaus unterscheiden sich stattdessen in Umfang und Komplexität der Anforderungen, Ausmaß und Vielfalt des Materials, Grad der Selbstständigkeit und Tiefe der Erkenntnisprobleme.
Welche Materialien vorgelegt werden dürfen
Die EPA führen vier Materialgruppen auf: (a) THEOLOGISCHE TEXTE — biblische Texte, theologische Fachliteratur, kirchliche Verlautbarungen, Dokumente der Kirchen- und Theologiegeschichte, Katechismen, Gebet- und Gesangbücher. (b) ANDERE TEXTE — Sachtexte, literarische Texte, gehaltene und fiktive Reden, Gebrauchstexte. (c) BILDMATERIAL — Malerei, Architektur, Skulptur, Fotografie, Grafik, Karikatur, Werbeanzeigen. (d) ANDERE MATERIALIEN — Tondokumente, Filmausschnitte, Kurzfilme, statistisches Material. Kombinationen sind zulässig; sprachliche Anteile von Ton- und Filmmaterial sind zusätzlich SCHRIFTLICH bereitzustellen, und bei Textauslassungen muss der ursprüngliche Gedankengang erhalten bleiben.
Was zur Erschließung eines Textes gehört
Die EPA zählen es ausdrücklich auf: methodischer Umgang mit Texten · inhaltliches Erfassen der wesentlichen Aussagen, der formalen Elemente UND der gedanklichen Strukturen · Einbeziehen der Entstehungssituation, der Aussageabsichten und der Adressaten. Zur BEARBEITUNG gehören dann: Interpretation und Auseinandersetzung, Überprüfung und Bewertung des textinternen Argumentationszusammenhangs, Deutung und Wirkungsanalyse religiöser Symbole, Bilder und Sprachformen, Vergleich mit anderen Standpunkten, Begründung eines eigenen Standpunkts sowie die Formulierung von Alternativen und Konsequenzen.
Bildarbeit in der erweiterten Textaufgabe
Für die Arbeit mit Bildern ist die Kenntnis von Methoden der Bilderschließung UNVERZICHTBAR: Neben der Beschreibung müssen Sie Deutungskompetenz zeigen — die Bestimmung zentraler Bildaussagen und die Einordnung des Bildes nach Entstehung, Verwendung und Adressat. Für die Text-Bild-Beziehung nennen die EPA drei Möglichkeiten: Vergleich bzw. inhaltliche Kontrastierung, begründete Zuordnung der jeweils dargestellten Positionen, oder weitere Formen der Text-Bild-Synthese.
Die Gestaltungsaufgabe
Verlangt ist die Herstellung eines ADRESSATENBEZOGENEN Textes, was die Beherrschung der formalen und inhaltlichen Kriterien der jeweiligen Textgattung voraussetzt. Als Grundlage kommen alle vier Materialgruppen in Frage; es dürfen MEHR Materialien vorgelegt werden, als zu verwenden sind, damit Sie auswählen können — jedes muss lösungstauglich sein, und die Anzahl der zu verwendenden Materialien wird vorgegeben. Die Bearbeitungsschritte: Sichten und Erschließen, gegebenenfalls Auswählen · Verbinden und Gewichten · Bearbeiten durch transformierendes Gestalten.
Wie die Aufgabenstellung gebaut sein muss
Zwei Grenzen zieht das Dokument ausdrücklich. Erstens: „Die Aufgabenstellung darf KEINE KLEINSCHRITTIGE ABFRAGE einzelner Sachverhalte darstellen" — Sie müssen Ihre Darstellung selbst strukturieren können, und die Arbeitsanweisungen müssen Spielraum für individuelle Lösungswege lassen. Zweitens: Eine Aufgabe, deren Thematik im Unterricht so vorbereitet ist, dass im Wesentlichen nur BEREITS BEARBEITETES wiederzugeben wäre, erfüllt die Anforderungen NICHT. Angestrebt ist der Mittelweg: keine bloße Reproduktion, aber auch keine so große Offenheit, dass Beliebigkeit entsteht.
Materialien müssen eine erkennbare Position enthalten
Alle verwendeten Materialien sollen eine DEUTLICH ERKENNBARE POSITION enthalten und die Auseinandersetzung mit anderen Positionen ermöglichen. Für Sie heißt das: Suchen Sie in jedem vorgelegten Material zuerst die Position — sie ist nach Konstruktion der Aufgabe vorhanden und der Ansatzpunkt jeder Erörterung.
Instrument · 03Quellen
  • Einheitliche Prüfungsanforderungen in der Abiturprüfung Evangelische Religionslehre (EPA, Beschluss 1989 i. d. F. 2006)Kultusministerkonferenz (KMK)
  • Kernlehrplan Evangelische Religionslehre für die gymnasiale Oberstufe (GOSt) NRWMinisterium für Schule und Bildung NRW
  • Zentralabitur GOSt — Vorgaben und Prüfungsaufgaben Evangelische Religionslehre (NRW)Ministerium für Schule und Bildung NRW
  • Lehrplan Evangelische Religionslehre — Bayern LehrplanPLUS GymnasiumStaatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB)
  • Bildungsplan Evangelische Religionslehre — Baden-Württemberg GymnasiumKultusministerium Baden-Württemberg / IBBW
  • Barmer Theologische Erklärung (1934)Evangelische Kirche in Deutschland (EKD)
  • EKD-Statistik zur KirchenmitgliedschaftEvangelische Kirche in Deutschland
  • Religionsmonitor — Studien zur Religiosität in DeutschlandBertelsmann Stiftung
  • Stanford Encyclopedia of Philosophy — Philosophy of ReligionStanford University
  • Operatorenliste für die Abiturprüfung Evangelische ReligionslehreKMK / Länder
  • Bibelwissenschaft.de — wissenschaftliches BibelportalDeutsche Bibelgesellschaft
  • Luthers Septembertestament 1522 — gemeinfreier Volltext (Deutsches Textarchiv)Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften
  • EKD-Texte und GrundlagenpapiereEvangelische Kirche in Deutschland
  • theologie.geschichte — Zeitschrift für Theologie und KulturgeschichteUniversität des Saarlandes
Notizen · N3