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Notizen / N3

Ethik

Die klassischen Ethiktheorien von Aristoteles über Kant bis zum Utilitarismus, dazu Menschenwürde, Bio-, Umwelt- und Friedensethik sowie aktuelle Medien- und Digitalethik. Säkular und argumentativ-prüfend, mit Klausurfokus, für gA und eA differenziert.

0/64 Lehrtexte·11 Kapitel·~277 Min gesamt

Weiterlesen — Kapitel IInhaltsverzeichnis
LPkmk-epa-ethik-1LPkmk-epa-ethik-2LPkmk-epa-ethik-3LPkmk-epa-ethik-4●○○Basis●●○Standard●●●Vertiefung
Inhaltsverzeichnis · 11 KapitelT·11
Kap. IGrundlagen der Ethik — Begriffe, Disziplinen, Abgrenzungen6 Lehrtexte · 0 gelesen
  • Werte, Normen, Moral, Ethik — BegriffsklärungLehrtext L·01 · Empfohlener Start6 Min
  • Metaethik, normative Ethik, angewandte EthikLehrtext L·025 Min
  • Ethik vs. Religion und Philosophie — säkulare ArgumentationLehrtext L·034 Min
  • Metaethische Positionen — Kognitivismus und NonkognitivismusLehrtext L·043 Min
  • Moralische Geltung — Universalismus, Relativismus, KontextualismusLehrtext L·053 Min
  • Goldene Regel und UniversalisierbarkeitLehrtext L·063 Min
Kap. IIAnthropologie und Menschenwürde — Freiheit, Verantwortung, moralische Entwicklung6 Lehrtexte · 0 gelesen
  • Menschenwürde — säkulares Fundament der EthikLehrtext L·077 Min
  • Willensfreiheit und VerantwortungLehrtext L·083 Min
  • Moralische Entwicklung — Kohlberg, Piaget, GewissenLehrtext L·096 Min
  • Glück und Sinn — anthropologische GrundfrageLehrtext L·103 Min
  • Tod und Endlichkeit — Sterblichkeit als ethische GrundbedingungLehrtext L·113 Min
  • Personbegriff und personale IdentitätLehrtext L·123 Min
Kap. IIITugendethik — Aristoteles, Stoa, Epikur, modernes Glück6 Lehrtexte · 0 gelesen
  • Aristoteles — Eudaimonia, Tugend, Mesotes-LehreLehrtext L·137 Min
  • Stoa und Epikur — antike Glücksethiken im VergleichLehrtext L·144 Min
  • Moderne Tugendethik — MacIntyre, Foot, NussbaumLehrtext L·153 Min
  • Phronesis — praktische Klugheit und moralische UrteilskraftLehrtext L·163 Min
  • Tugendethik im Theorienvergleich — Stärken und GrenzenLehrtext L·173 Min
  • Anwendung — Tugendethik in Berufs- und BereichsethikenLehrtext L·183 Min
Kap. IVDeontologische Ethik — Kant und die Pflichtenethik6 Lehrtexte · 0 gelesen
  • Grundgedanken — guter Wille, Pflicht, AutonomieLehrtext L·194 Min
  • Kategorischer Imperativ — drei Hauptformeln und Maximen-TestLehrtext L·209 Min
  • Kant-Kritik und Anwendungen — Rigorismus, Notlüge, moderne AdaptionenLehrtext L·214 Min
  • Pflichtenlehre — vollkommene und unvollkommene PflichtenLehrtext L·223 Min
  • Autonomie, Freiheit und die Postulate der praktischen VernunftLehrtext L·233 Min
  • Kants Wirkung — Menschenwürde, Menschenrechte, BioethikLehrtext L·243 Min
Kap. VUtilitarismus — Bentham, Mill, Sidgwick, moderne Folgenethik6 Lehrtexte · 0 gelesen
  • Bentham — Nutzenprinzip und hedonistisches KalkülLehrtext L·255 Min
  • Mill und Sidgwick — qualitative Differenzierung, RegelutilitarismusLehrtext L·263 Min
  • Moderner Utilitarismus, Singer und die HauptkritikLehrtext L·275 Min
  • Konsequentialismus — die Struktur folgenethischen DenkensLehrtext L·283 Min
  • Einwände gegen den Utilitarismus — Gerechtigkeit, Integrität, MessbarkeitLehrtext L·293 Min
  • Angewandter Utilitarismus — Singer, Präferenzen, globale EthikLehrtext L·303 Min
Kap. VIDiskursethik und Alternativen — Habermas, Apel, Schopenhauer6 Lehrtexte · 0 gelesen
  • Diskursethik — Idealer Diskurs und GeltungsansprücheLehrtext L·317 Min
  • Diskursethik — Stärken, Grenzen, KritikLehrtext L·323 Min
  • Schopenhauers Mitleidsethik — emotional-anthropologische AlternativeLehrtext L·333 Min
  • Kommunikatives Handeln und die vier GeltungsansprücheLehrtext L·343 Min
  • Apels transzendentalpragmatische LetztbegründungLehrtext L·353 Min
  • Care-Ethik — die fürsorgliche AlternativeLehrtext L·363 Min
Kap. VIIBioethik und Medizinethik — Sterbehilfe, PID, Klonen, Tierethik6 Lehrtexte · 0 gelesen
  • Vier medizinethische Prinzipien (Beauchamp/Childress)Lehrtext L·373 Min
  • Sterbehilfe — vier Formen und deutsche RechtslageLehrtext L·386 Min
  • PID, Stammzellen, Klonen, Gentechnik — Begin of life und genetische EingriffeLehrtext L·393 Min
  • Tierethik — Singer, Regan, Rechte und PflichtenLehrtext L·403 Min
  • Schwangerschaftsabbruch und der moralische Status des EmbryosLehrtext L·413 Min
  • Gerechtigkeit im Gesundheitswesen — Triage, Allokation, EnhancementLehrtext L·423 Min
Kap. VIIIUmweltethik, Friedensethik und Sozialphilosophie — Verantwortung in Gesellschaft und Welt6 Lehrtexte · 0 gelesen
  • Umweltethik — vier Modelle moralischer BerücksichtigungLehrtext L·435 Min
  • Hans Jonas — Prinzip Verantwortung und GenerationengerechtigkeitLehrtext L·445 Min
  • Friedensethik — Pazifismus, gerechter Krieg, humanitäre InterventionLehrtext L·454 Min
  • Gerechtigkeit und das Verhältnis von Recht und MoralLehrtext L·467 Min
  • Menschenrechte — Begründung, Universalität, KritikLehrtext L·474 Min
  • Politische Partizipation und DemokratieethikLehrtext L·484 Min
Kap. IXReligionsphilosophie — Gottesfrage, Theodizee, Glaube und Wissen6 Lehrtexte · 0 gelesen
  • Religion als Phänomen — Begriff, Funktionen, AbgrenzungLehrtext L·494 Min
  • Gottesbeweise und ihre KritikLehrtext L·505 Min
  • Das Theodizee-ProblemLehrtext L·516 Min
  • Religionskritik — Feuerbach, Marx, Nietzsche, FreudLehrtext L·526 Min
  • Glaube und Wissen — Modelle des VerhältnissesLehrtext L·534 Min
  • Religion und säkulare Ethik — Begründung der MoralLehrtext L·544 Min
Kap. XMedien- und Digitalethik — Information, soziale Medien, Privatsphäre und KI4 Lehrtexte · 0 gelesen
  • Grundlagen — Medienethik, Digitalethik und InformationsethikLehrtext L·555 Min
  • Soziale Medien — Filterblase, Fake News, HatespeechLehrtext L·565 Min
  • Privatsphäre, Big Data und Überwachung — informationelle SelbstbestimmungLehrtext L·575 Min
  • KI-Ethik — algorithmische Verzerrung, Verantwortungslücke, EU AI ActLehrtext L·587 Min
Kap. XIMethoden der Ethik — Argumentationsanalyse, Dilemma-Methode, Fallarbeit6 Lehrtexte · 0 gelesen
  • Toulmin-Schema und ArgumentationsanalyseLehrtext L·595 Min
  • Dilemma-Methode und MehrtheorienanwendungLehrtext L·6011 Min
  • Argumenttypen — deduktiv, induktiv, abduktiv, AnalogieLehrtext L·615 Min
  • Fehlschlüsse erkennen und vermeidenLehrtext L·624 Min
  • Textanalyse und Klausuraufbau — Erörterung philosophischer TexteLehrtext L·634 Min
  • Fallanalyse mit Prinzipienethik (Beauchamp/Childress)Lehrtext L·645 Min
Lesefortschritt · Fach
—Gelesen
Empfohlener Start
Grundlagen der Ethik — Begriffe, Disziplinen, Abgrenzungen · Kap. I
Werte, Normen, Moral, Ethik — Begriffsklärung
Lehrtext L·01 · 6 Min
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Instrument · 01Empfohlener Lernpfad
  1. 1Grundlagen der Ethik — Begriffe, Disziplinen, Abgrenzungen
  2. 2Anthropologie und Menschenwürde — Freiheit, Verantwortung, moralische Entwicklung
  3. 3Tugendethik — Aristoteles, Stoa, Epikur, modernes Glück
  4. 4Deontologische Ethik — Kant und die Pflichtenethik
  5. 5Utilitarismus — Bentham, Mill, Sidgwick, moderne Folgenethik
  6. 6Diskursethik und Alternativen — Habermas, Apel, Schopenhauer
  7. 7Bioethik und Medizinethik — Sterbehilfe, PID, Klonen, Tierethik
  8. 8Umweltethik, Friedensethik und Sozialphilosophie — Verantwortung in Gesellschaft und Welt
  9. 9Religionsphilosophie — Gottesfrage, Theodizee, Glaube und Wissen
  10. 10Medien- und Digitalethik — Information, soziale Medien, Privatsphäre und KI
  11. 11Methoden der Ethik — Argumentationsanalyse, Dilemma-Methode, Fallarbeit
Instrument · 02Prüfungsprofil
Zwei Aufgabenarten: Textaufgabe und Themaaufgabe
Die EPA Ethik (KMK 1989 i. d. F. vom 16.11.2006) nennen genau ZWEI charakteristische Aufgabenarten. Die TEXTAUFGABE hat ihre Grundlage in der Texterschließung — Verstehenshypothesen entwickeln und systematisch prüfen, die ethisch-philosophische Thematik erfassen, den Gedankengang rekonstruieren; dazu in der Regel die Einbettung in den Problem- und Theoriekontext und ein erörternder Teil mit selbstständiger Stellungnahme. Die THEMAAUFGABE hat ihren Schwerpunkt in Darstellung und Auseinandersetzung auf Grundlage eines Textes, Zitats oder anderer Materialien und zielt schwerpunktmäßig auf Entfaltung und Erörterung der Thematik. Bearbeitungszeiten und Hilfsmittel regeln die Länder.
Gewichtung der Anforderungsbereiche — hier stehen Zahlen im Dokument
Anders als die meisten anderen Fächer nennen die EPA Ethik konkrete Anteile: Das SCHWERGEWICHT liegt im Anforderungsbereich II mit CA. 40 %, daneben werden AB I und AB III mit JE CA. 30 % berücksichtigt — und zwar AB I in höherem Maße als AB III. Das gilt für grundlegendes UND erhöhtes Anforderungsniveau gleichermaßen. Inhalt, Kontexteinbettung und Komplexität müssen die Erreichbarkeit der Anforderungsbereiche II und III garantieren.
Die offene Aufgabenstellung
Die Themaaufgabe kann in Teilaufgaben gegliedert ODER als OFFENE Aufgabenstellung formuliert sein. Die offene Form lässt Ihnen Wahlmöglichkeiten bei Darstellungsart, Reihenfolge und Schwerpunktsetzung und verlangt dafür ausdrücklich den Nachweis, eine ethische Fragestellung im SELBSTGEWÄHLTEN argumentativen Zusammenhang darzustellen, Bezüge zu relevanten philosophischen Positionen herzustellen und auf die Lebenswirklichkeit anzuwenden. Wer hier ohne eigene Gliederung schreibt, verschenkt genau die Leistung, die geprüft wird.
Gestaltungsanteile
Text- wie Themaaufgabe können GESTALTUNGSELEMENTE enthalten: die adressatenbezogene Vermittlung einer Theorie, eines Standpunkts oder eines Problems. Der Gestaltungsauftrag legt Adressat und Verwendungszweck des zu schreibenden Textes fest — die EPA nennen als Beispiele Stellungnahmen oder Gutachten aus ethischer Sicht, etwa Vorlagen für Ethikkommissionen, bei medizin- und bioethischen Streitfragen oder bei Gesetzgebungsverfahren. Bei einer solchen Aufgabe zählt auch die METAREFLEXIVE Erläuterung der gewählten Darstellungsform.
Teilaufgaben dürfen zusammengefasst werden
Teilaufgaben und Arbeitsanweisungen stehen in einem inneren, ausgewiesenen Zusammenhang. Die EPA erlauben deshalb ausdrücklich, bei der Bearbeitung TEILAUFGABEN ZUSAMMENZUFASSEN und die Ausführungen methodisch selbstständig zu strukturieren, sofern dieser Zusammenhang gewahrt bleibt. Zugleich soll die ungenügende Bearbeitung einer Teilaufgabe die Lösung der anderen NICHT unmöglich machen. Und: Die Aufgabenstellung muss NICHT nach der Hierarchie der Anforderungsbereiche gegliedert sein — eine Teilaufgabe ist nicht automatisch einem Anforderungsbereich zugeordnet.
Bewertet wird nach Quantität, Qualität und Darstellung
QUANTITÄT: Umfang der Kenntnisse und Einsichten, Breite der Argumentation, Vielfalt der Aspekte, Reichhaltigkeit der Argumente. QUALITÄT: Angemessenheit des Text- und Problemverständnisses, Genauigkeit der Kenntnisse, Stimmigkeit der Aussagen, Klarheit der Gedankenführung, Unterscheidung von Wichtigem und weniger Wichtigem, Differenziertheit des Urteilsvermögens, Umgang mit Fachsprache und Fachmethoden, Grad der Selbstständigkeit. DARSTELLUNG: Gliederung, Angemessenheit des Ausdrucks, begriffliche Exaktheit, konzeptionelle Klarheit. Die EPA halten außerdem fest, dass die Beurteilung der GESAMTLEISTUNG Vorrang vor einer zu stark mathematisierten Berechnung haben soll.
Was „gut" und was „ausreichend" verlangt
GUT: die Forderungen in ALLEN Anforderungsbereichen überzeugend erbracht — differenziertes, systematisches Erfassen der Vorlage, Problem- und Theorieverständnis, sachgerechtes methodisches Arbeiten, Klärung und Verdichtung komplexer Argumentationsgänge, aufgabenbezogene und zielgerichtete Argumentation, begründete und differenzierte Urteilsbildung. AUSREICHEND: trotz Mängeln im Ganzen noch — Erfassen der Vorlage, hinreichendes Text- und Theorieverständnis, weitgehende Widerspruchsfreiheit, aufgabenbezogene und verständliche Argumentation, ANSÄTZE zu begründeter Urteilsbildung und Hinweise auf eine eigene Position. Allgemein gilt: für „gut" sind Leistungen in AB II UND III nötig, für „ausreichend" über AB I hinaus auch in AB II.
Sprachliche Richtigkeit und äußere Form
Schwerwiegende UND gehäufte Verstöße gegen die sprachliche Richtigkeit oder die äußere Form führen zu einem Abzug von EIN BIS ZWEI Notenpunkten der einfachen Wertung. Sprachliche Ausdrucksfähigkeit, korrekter Gebrauch der Fachsprache und Klarheit des Aufbaus bilden neben Inhalt und Argumentation ausdrücklich eine WESENTLICHE Grundlage der Gesamtbewertung — einschließlich der Lesbarkeit.
Gleichwertige Lösungswege und begründete Kritik
Die Bewertung muss für GLEICHWERTIGE ANDERE als die im Erwartungshorizont skizzierten Lösungswege ebenso offen bleiben wie für BEGRÜNDETE KRITIK an inhaltlichen Implikationen der Aufgabenstellung. Eine sauber begründete Zurückweisung einer Prämisse der Aufgabe ist also ausdrücklich zulässig — sofern sie begründet ist.
Instrument · 03Quellen
  • Einheitliche Prüfungsanforderungen in der Abiturprüfung Ethik (EPA 2006)Kultusministerkonferenz (KMK)
  • KMK Bildungsstandards — ÜbersichtsseiteKultusministerkonferenz (KMK)
  • Lehrplan Ethik (Q-Phase) — ISB BayernStaatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB)
  • Kernlehrplan Philosophie GOSt (NRW)Ministerium für Schule und Bildung NRW
  • Stanford Encyclopedia of Philosophy — EthicsStanford University
  • Principles of Biomedical Ethics (Beauchamp & Childress)Oxford University Press
  • Grundgesetz für die Bundesrepublik DeutschlandBundesministerium der Justiz
  • Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (1948)Vereinte Nationen
  • Europäisches Digitalrecht — DSGVO, EU AI Act, Digital Services ActEuropäische Union
Notizen · N3